Wackelzahn ade

Out of Africa

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Kein Tor – Beweisfoto

Das hat doch jeder gesehen, dass das gestern kein Tor der Engländer war. Das war deutlich in HDTV zu sehen. Und hier gibt’s nun auch den Beweis:

Kein Tor

Was kann ich dafür, wenn die Engländer nicht ihre Torchancen nutzen! ;-)

WM – Wahnsinn!

Rechtzeitig zum WM-Auftakt gibt unser Fernseher den Geist auf. Ohne geht dieser Tage ja mal gar nicht. Deshalb schnell informiert, was mit einem knappen Budget zu machen ist. Dann bestellt. Gestern Abend kurz deprimiert, weil auf einmal ein Lieferdatum ab 29.06. im Webshop zu sehen war. Heute aber geklärt, dass das Teil die nächsten Tage eintrifft. Bis dahin von netten Nachbarn einen alten Fernseher geliehen. Puh, Glück gehabt!

Jesaja 58,11

Seit nun guten drei Jahren haben wir bereits immer wieder massiven Wassereintritt im Keller. Nach dem sich der Bauträger (Viva-Haus, Dresden) über ein Jahr überhaupt nicht bewegt hat, musste ich schließlich einen Rechtsanwalt konsultieren. Wir haben ein selbständiges Beweisverfahren los getreten. Nun ja, jetzt endlich wurde das Verfahren abgeschlossen, was aber nur heißt, dass nun der Streitwert (>55 TEUR !!!) und die Sanierungsmaßnahmen feststehen. Jetzt beginnt der Fight mit dem Bauträger, dass die entsprechenden Sanierungsschritte auch tatsächlich umgesetzt werden.

Das Ganze ist ziemlich ärgerlich, anstrengend und belastend, vor allem auch finanziell, weil wir bisher Ausgaben (Rechtsanwalt, Gutachter-/Gerichtskosten, …) hatten, die nicht weit einem fünfstelligen Betrag entfernt liegen.

Nur ab und an lass ich meinen Blick auf die Tageslosung fallen. Die heutige (Jesaja 58,11) macht mir in unserer aktuellen Situation Mut:

Der HERR wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre.

Vorschau 2010

Habt ihr schon in dem  ”Die Losungen 2010″-Heft die Einladung “Erleben Sie das Ziehen der Losungen in Herrnhut!” gelesen?

Da wird wie folgt geworben:

Nutzen Sie die Gelegenheit, beim Ziehen der Losungen dabei zu sein. Wir laden Sie herzlich ein, dieses Ereignis an historischer Stätte mit Übernachtung, Frühstück, Ausflugsprogramm und Reiseleitung mitzuerleben.

Sehr schmunzeln musste ich dann über die abschließende Klarstellung:

Sollten uns mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Los.

Klar, was auch sonst! ;-)

Rückblick 2009 (2)

Der Tod Robert Enkes war auch für mich die Nachricht, die mich wie keine andere im vergangenen Jahr schockiert hat. Beinahe so, also ob in der Nahen Verwandschaft ein Todesfall zur Betroffenheit führt. Wie ausweglos muss eine Situation erscheinen, dass ich bereit bin Frau und Kind zu verlassen, die ich doch so sehr liebe. Das kann ich nicht verstehen und nachvollziehen. Daran erkenne ich, dass ich mich mit dem Thema Depression dann doch nicht auskenne, weil ich es durch meine Brille betrachte und bewerte. Meine Sicht auf den Vorfall ist natürlich rein subjektiv.

Etwas scheinheilig empfinde ich die ganze Diskussion im Anschluss zu Enkes Tod. Da hieß es oft davon, dass es nun Zeit ist, das Thema Depression in unserer Gesellschaft eintabuisieren zu müssen. Somit wollte man vermutlich dem Drama einen temporären Sinn geben. Die Leistungsgesellschaft wurde an den Pranger gestellt und als Ursache für Depression ausgemacht. Aus meiner Sicht ist das zu oberflächlich beurteilt. Und vor allem zu heuchlerisch, weil im nächsten Atemzug jeder zum üblichen Leistungsprinzip übergeht.

Passend hierzu finde ich folgenden Blog-Kommentar:

Den einzigem dem die derzeitige Diskussion hilft, sind die Medien, denen es Einschaltquoten und Lesern bringt. Ja, das war jetzt mal ein gefundenes Fressen für die Medien: Promi mit Kind springt vor den Zug; hübsche junge Frau weinend vor der Kammer… Das sind die Bilder, von den die Medien leben. Der Jahre lange zermürbende Alltag mit depressiven Menschen ist keine Meldung. Weil es einfach zu öde ist. Und es gibt Menschen mit Depressionen die da zu stehen. Aber von denen wollt und will man nichts wissen. … In zwei Wochen spricht kein Mensch mehr über den ehemaligen Torwart der deutschen Nationalmannschaft. Dann ist es wieder die Unterwäsche von Britney Spears…

Rückblick 2009

Als musikalischen Rückblick auf 2009 empfehle ich die Song-Charts und Album-Charts der laut.de-Redaktion.

Kavkas Number One über Depeche Mode

Was wurde nicht alles im Vorfeld zu Kavkas Number One über Depeche Mode versprochen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, zumal ich gewisse Sympathien für Kavka hege. Da ich die Folge über U2 verpasst und die über Bon Jovi bewusst ausgelassen hatte konnte ich mir bisher noch kein Bild über das neue Format machen.

Mich sollten tolle Interviews erwarten. Geheime Interna sollten angesprochen werden.

Ein Urteil nach der Sendung fällt mir nicht schwer. Das war ganz schlechtes Fernsehen! Kavka muss echt Geldnöte haben, dass er seinen Namen dafür hergibt. Das war eine miese Arbeit einer dieser TV-Produktionsfirmen. Kavka war keine 10 Minuten zu sehen. Abgehackte Interviewsequenzen mit Martin Gore, Alan Wilder und Gareth Jones. Das Interview mit Daniel Miller wurde noch nicht einmal von Kavka geführt. Parallel wurde die Bandbiographie dargestellt, wobei m.E. nicht alles den Fakten entsprach. Dabei wurden einige positive wie auch negative Meilensteine zeitlich falsch einsortiert. Ganz schlechte Recherche! Alles dahingeplappert von einer dieser professionellen Fernsehstimme, die man auch morgen wieder bei “Pfuscher am Bau” auf VOX oder so zu hören bekommt.

Und dann diese blöden Zwischenkommentare von Inga Humpe und der deutschen DM-Pressesprecherin.

Kavka hat dabei auch keine gute Figur abgegeben und stellte den Herren Wilder und Gore die typischen Standardfragen.

Also aus meiner Sicht ein einziger Flop!

Jannis siebter Geburtstag und Sommerurlaub in Österreich

Am 15.08. feierte Jannis seinen siebten Geburtstag. Gott segne dich, mein Großer! Mein Herz ist immer bei dir! Das besondere: der kleine Mann zelebrierte seinen Geburtstag in zwei Ländern: morgens in Deutschland und abends in Österreich. Denn der Tag war auch der Tag unserer Abreise in den Sommerurlaub nach Österreich ins Großarltal.

Wir wussten nicht so recht, was uns erwartet und hatten uns einfach mal so in einer Art Familienfreizeit eingeklingt. Für mich war das prima. Ohne große organisatorischen Vorbereitungen einfach mal raus. Tags zuvor hatte ich noch einen Höllentag bis 1:30 Uhr an der Arbeit verbracht und wollte einfach nur raus. Super praktisch unser neuer Caddy, in dem wir alles ganz locker inkl. Kinderfahrräder einpacken konnten. Die Fahrt war zwar noch durch den einen und anderen Stau recht nervig. Dort angekommen, hatte ich schnell den Eindruck, dass sich das aber auszahlen sollte. Und so war es auch: viel Zeit mit der Familie und anderen Freunden verbracht. Nettes Gästehaus (Gruber!) mit Vollpension und sehr Familien gerecht für einen sehr, sehr fairen Preis gehabt. Vom Großarltal gibt es eine Menge Aktionen aus zu unternehmen. War eine sehr nette Zeit!

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