Archive for the 'Nich so ernst gemeint' Category

Na, na, Polen, jetzt nicht übertreiben!

Musst du gucken hier:lol:

Johnny, erinnerst du dich noch …

… als wir mit dem 911er unterwegs waren und Fischerspooner gehört haben? ;-)

Nur blöd, dass DU am Ende ein wenig zu schnell warst … :lol:

Die besten Versprecher

Gegen Tokio Hotel-Fans-Verprügler und für Tokio Hotel-Fans-Sympathisanten

Bei Torse gefunden:

Also, lasst die Fäuste stecken. Vor allem in der Schule … ;-)

Fehlentscheidung

Ich muss mich entschuldigen. Mein Zick-Zack-Kurs löst bei einigen von euch sicherlich Verwunderung aus. Und niemand denke, ich sei verschnupft oder nicht ganz klar im Kopf. Vor ein paar Tagen ging’s mir noch so richtig dreckig. Da lag ich im Krankenhaus und hatte gerade eine lebensbedrohliche Operation überstanden. Dort tauchten zwei Herren in schwarz auf und boten mir einen Job an. Von der Narkose noch völlig plem plem im Kopf, gekleidet in einem muffigen Schlafanzug und mit einer Infusion an mein Krankenbett gefesselt, verjagte ich die Headhunter.

Nun ist der üble Mundgeruch nach der OP überstanden. Letzte Nacht war ich zum ersten Mal wieder klar im Kopf. Ich realisierte, was in den letzten Tagen vor sich ging: Die Ärzte retteten mein Leben. Als Hartz-IV -Empfänger schlug ich ein für meine Verhältnisse Topp-Angebot aus. Ich war ein Narr. Ich betete zu Gott. Bat um Vergebung. Der Herr lehrte mich, ich solle den Mut aufbringen und mich bei den zwei Herren entschuldigen.

Mit zittrigen Händen wählte ich die Nummer, die ich zuvor über telefonbuch.de ermittelt hatte. Gott sei Dank, dass es das Internet gibt! Herr O. klang zwar anfangs echt angefressen. Aber der Herr gab mir Weisheit und die rechten Worte für diesen Moment. Und was soll ich sagen. Das Gespräch hat sich gut entwickelt. Später wurde auch noch Herr M. zugeschaltet. So was Verrücktes habe ich noch nie erlebt, ich meine so ein Telefongespräch mit insgesamt drei Leuten. O. nannte das Telefonkonferenz. Diese Handys von heute sind einfach geil.

Heute kamen die zwei Herren noch einmal bei mir persönlich vorbei. Sie wollten sich einen persönlichen Eindruck von meiner Wohnung machen. Ich brühte schnell eine Kanne Kaffee auf. War vielleicht ein bisschen stark, aber O. und M. waren voll nett zu mir. Mann, ich kann es kaum fassen. Endlich habe ich wieder einen Job, muss mir nicht ständig Kohle von meinen Eltern und Onkels und Tanten ausleihen. OK, ist nicht der Traumjob. Aber was soll’s! Ich bin jung und brauch die Kohle … ;-)

Super, dass ich mich noch ein paar Tage regenerieren kann. Eigentlich wollte ich mich ja erst dann offiziell zu Wort melden, wenn ich meinen Beruf richtig aufnehme. Aber mich nimmt ja nun eh keiner mehr ernst …

Euer C.

Neuer Bundeswehr-Skandal

Neue widerwärtige Fotos aus Afghanistan

Offenbacher Soldaten missbrauchen die Zivilbevölkerung für Ihre menschenverachtende Propaganda:

Offenbacher Soldat

Warum hat niemand eine Haaranalyse beantragt?

Da ich heute mit meinen Kollegen kicken gehe, muss ich nun mal wieder etwas zum Thema Fußball posten. In Köln laufen ja ganz heiße Diskussionen um den vakanten Trainerposten der Geißbockelf. Dort war Christoph Daum bereits als Nachfolger des erfolglosen Latours auserkoren.

Dem armen Kerl wurden dieser Tage jedoch die Mandeln entfernt. Grandios die inszenierte Presseskonferenz am Krankenbett. Das “Streiflicht” (SZ) fühlt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen:

“Am Samstag wurde im deutschen Fernsehen zum Teil live folgende Nachricht verbreitet: Christoph Daum wird nicht Trainer des 1. FC Köln, weil ihm die Mandeln raus genommen worden sind. Daum hat nicht viel gerissen in der letzten Zeit. Köln ist ein mittelmäßiger Zweitligaverein. Mandeln werden jeden Tag zu Tausenden entfernt. Es war die unwichtigste Nachricht des Jahres. Daum lud zu einer Pressekonferenz ins Foyer des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Köln. Viele Journalisten waren da, auch Patienten aus der Abteilung Hals-Nasen-Ohren; einige schoben Ständer, an denen Flaschen mit Kochsalzlösung befestigt waren. Wenn das Fernsehen im Altersheim von Springfield zu Gast ist, fällt einem Greis gern das Gebiss aus dem Mund und umklammert ein Kamerakabel. Diese Szene fehlte bei der Show mit Daum, sonst hätte alles genau so bei den Simpsons laufen können.”

Nun verwundert es mich dennoch ein wenig, warum niemand eine Haaranalyse beantragt hat …

Entsetzen

Kollektives Entsetzen über Skandalfotos deutscher Soldaten. Doch was mich wirklich entsetzt ist die Tatsache, dass Daisy von uns gegangen ist. Meine Freunde aus München wussten es bereits gestern: Daisy, das Maskottchen des schillernden Münchner Modemachers, ist tot.

Daisy und Mosi

Wie die Bild berichtet, konnte das arme Tierchen zuletzt nicht mehr richtig atmen. Ein Tierarzt diagnostizierte kürzlich eine Verengung der Luftröhre. Medikamente schlugen nicht an.

Spiegel-Online weiß, dass Daisy schließlich daheim bei ihrem Betreuer Andreas Kaplan, dem ehemaligen Chauffeur Moshammers, gestorben sei. In den Stunden ihres Todes spielte Kaplan der Hündin laut “Bild” Moshammers CD “Bekenntnisse einer Hundedame” vor. “Wenn Daisy seine Stimme hört, ist das Balsam für ihre Seele, und sie träumt von ihm”, zitiert die Zeitung den Chauffeur. Am Nachmittag sei der Hund im Krematorium “Tiertrauer” in München-Riem eingeäschert worden.

Ach, das nimmt mich alles so mit. Auf einmal tut es mir so unendlich leid, dass ich auf all die Herrchens mit ihren scheißenden Hunden, die mein Grundstück und Gehweg beschmutzen, so wütend sein konnte. Wie konnte ich nur solche Gefühle hegen.

Die Bild fragt: Ist Daisy jetzt bei Mosi im Himmel? Und: Was wird nun aus der Tragetasche, in der Daisy stets rumgetragen wurde? Ich schau mal bei Ebay nach …

Sommerhitze

Am Samstag habe ich eine E-Mail von Uli, KFZ-Mechaniker und Ältester in meiner Gemeinde (in dieser Kombination mir noch nicht unter die Augen gekommen – und dann noch jünger als ich! – warum bin ich kein Pastor geblieben?!? ;-) ), mit folgendem Inhalt erhalten:

Da es in der letzten Zeit so heiß war, haben wir von der Werkstatt beschlossen, von jetzt an draußen zu arbeiten. Das ist zwar ein bißchen umständlich, aber dafür arbeitet es sich ganz angenehm …

Dazu folgendes Bild:

Autowerkstatt im Freien

Bin mir nicht sicher, ob ich den Namen der Werkstatt rausrücken soll. Aber bitte wo soll sonst Johnny seinen Bugatti warten lassen???

Schackalacka vs. Schalabanda

Ich weiß: stolze Papas stehen in Gefahr, den sehr verehrten Blogbesucher mit sehr ausgedehnten Familienvideos zu langweilen.

Das folgende Video wurde von Kollege Bernd auf dem diesjährigen Firmensommerfest gedreht. Darauf ist mein Junior Bennet (links im Bild) und Phillip (rechts, Sohn des Kollegen) zu sehen. Nach einer Weile schleicht sich mein Großer (Jannis) ins Bild und macht seine Späßchen mit den Kleinen.

Achtet bitte besonders auf die Stelle, in der Jannis anfängt „Schackalacke“ zu brabbeln!

Hm, ich muss ihm noch erklären, dass es in der Glossolalie tatsächlich „Schalabanda“ und nicht „Schackalacka“ heißt. Nach ein paar Übungseinheiten hat er dann sicherlich auch das Fortgeschrittenenprogramm „Broccoli de mente, schoko di schente“ drauf. Letzteres reimt sich übrigens auch ganz gut.

Ein Schalabanda auf meine Jungs! Und euch viel Broccoli und Schoko!

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