Archive for the 'Freunde' Category

Jannis siebter Geburtstag und Sommerurlaub in Österreich

Am 15.08. feierte Jannis seinen siebten Geburtstag. Gott segne dich, mein Großer! Mein Herz ist immer bei dir! Das besondere: der kleine Mann zelebrierte seinen Geburtstag in zwei Ländern: morgens in Deutschland und abends in Österreich. Denn der Tag war auch der Tag unserer Abreise in den Sommerurlaub nach Österreich ins Großarltal.

Wir wussten nicht so recht, was uns erwartet und hatten uns einfach mal so in einer Art Familienfreizeit eingeklingt. Für mich war das prima. Ohne große organisatorischen Vorbereitungen einfach mal raus. Tags zuvor hatte ich noch einen Höllentag bis 1:30 Uhr an der Arbeit verbracht und wollte einfach nur raus. Super praktisch unser neuer Caddy, in dem wir alles ganz locker inkl. Kinderfahrräder einpacken konnten. Die Fahrt war zwar noch durch den einen und anderen Stau recht nervig. Dort angekommen, hatte ich schnell den Eindruck, dass sich das aber auszahlen sollte. Und so war es auch: viel Zeit mit der Familie und anderen Freunden verbracht. Nettes Gästehaus (Gruber!) mit Vollpension und sehr Familien gerecht für einen sehr, sehr fairen Preis gehabt. Vom Großarltal gibt es eine Menge Aktionen aus zu unternehmen. War eine sehr nette Zeit!

Bennets und Papas Geburtstag

Mein lieber Bennet! Du bist ja soooooo was von süß! Hab dich aber mal richtig lieb. Drei Jahre bist du “Großer” nun. Gott segne dich.

Ein paar Tage später gabt’s dann auch noch einen Kindergeburtstag, den der Papa gefeiert hat. Mit meinen Freunden ging’s nach Stupferich in die Fußballarena. Dort haben wir etwas älteren Kerle dann noch mal unter Beweis gestellt, dass wir’s noch immer drauf haben. ;-) Anschließend ging’s dann mit der Herrenrunde (mal als Gegenveranstaltung zu den ganzen Frauen-Geburtstagskaffeekränzchen) zu mir. Da haben wir dann meinen neuen Kicker eingeweiht … Jungs, war ein super Abend!

Der Opa mit der Trillerpfeife …

lautete mal eine Headline auf spiegel.de. Er stellte die beste Mannschaft während der Europameisterschaft. Souverän vom ersten bis zum letzten Spiel sind die Spanier verdient Europameister geworden. Gratulation.

Ich habe mich heute schwarz geärgert. Bis auf die ersten 10 Minuten und einer kurzen Aufbäumphase in der zweiten Halbzeit war das desaströs. Mann, hier ging es um das Finale!!! Von Kampf und Wille nichts zu sehen. Heute abend war doch sehr deutlich zu sehen, dass einige unserer Jungs doch (noch?) beschränkte Möglichkeiten haben. Ein richtiger Torschuss ist einfach zu wenig. Zum Teil auch völliger Schrott, was hier zusammengespielt wurde. Und dazu noch das Gelabere von Tom Bartels, von dem man meint, der Schlaftabletten beruhigt mit mindestens einem Auge auf den Playboy schielt und aus Not immer wieder phlegmatisch alte Kamellen auskramt. Tom, you make my day. :-(

Fußballherzinfarkt

Mann, Mann … Nach diesem vorletzten Spieltag in der 2. Bundesliga bekomm ich doch voll die Krise. Na ja, eigentlich war die ganze Saison ein einziges Leiden. Vor ein paar Spielen lag mein FCK mit 8 Punkten Rückstand zum nächsten Nichtabstiegsplatz verloren und und totgesagt auf einem Qualifikationsplatz für die neue 3. Liga.

Und dann kam Stefan Kuntz als neuer Vorstandsvorsitzender und mit ihm wieder neuer Wind auf den Betzenberg. Der Rückstand schmolz in einer fantastischen Aufholjagd auf zwei Zähler. Heute spielte der FCK gegen Jena, die schon seit einer Woche als definitiver Absteiger feststanden. Manch einer wird gedacht haben, die haben sich schon selbst aufgegeben. Aber ein sterbender Gegner entwickelt aversive Kräfte und will seinen Feind auch mit in den Tod reißen. Leider, leider kam mein FCK nicht über ein 2:2 hinaus. Und der Ausgleich wurde auch erst kurz vor Schluss erzielt.

Sehr ärgerlich, denn mit einem heutigen Sieg wäre der Nichtabstieg praktisch perfekt gewesen, weil im letzten Spieltag Offenbach und Osnabrück aufeinandertreffen und sich gegenseitig die Punkte wegnehmen und Lautern auch die bessere Tordifferenz hat.

Aber der FCK kann es mit einem Sieg gegen Köln aus “eigener Kraft” schaffen, wie nun alle berichten werden. Köln ist seit heute der zweite ermittelte Aufsteiger hinter den Pfohlen. Ich hoffe, die Saufen die ganze Woche durch und schicken nächste Woche eine besoffene B-Mannschaft aufs Spielfeld. Aber auch diese werden sich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen wollen und können trotz Alkoholfahne und Koksnase locker gegen eine blutjunge, überforderte und verspannte Lauterer Mannschaft antreten.

Ein Sieg muss her. Egal wie. Im FCK-Fan-Foren wird geschrieben, dass das ausverkaufte Stadion den Ball ins Kölner Tor schreien werden. Vielleicht würde Lautern ein Unentschieden reichen, wenn Augsburg oder Osnabrück verlieren.

Ja, wenn …. Ich galub ich krieg einen Herzinfarkt.

Fußballhelden

Am vergangenen Wochenende war ich in Gudensberg, meiner alten Heimat. Dort habe ich mit ein paar weiteren Veteranen an einem Fußballturnier teilgenommen. Zwei haben auch ihre Söhne mitspielen lassen. Was soll ich euch noch erzählen? Es war spitze! Den Cup haben selbstverständlich wir gewonnen … :-)

Fußballhelden

Jannis im Krankenhaus

Mein Jannis musste heute ins Krankenhaus. Bei einer Mittelohrentzündung hat sein Immunsystem zu heftig reagiert und nicht nur die zu bekämpfenden Streptokokken angegangen, sondern auch seine Niere. Das Problem: Jannis hat nur eine Niere. Die Ärzte wollen sich nicht festlegen lassen und sprechen von verschiedenen möglichen Heilungsverläufen wie “Das kann sich in drei bis vier Tagen von selbst regeln” und “Das kann sich über Monate hinziehen und stressig enden”. Ihr könnt euch vorstellen, dass Doro und mich das nicht kalt lässt, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Jannis eben nur diese eine Niere zur Verfügung steht.

Danke für alle Freunde, die uns schon jetzt so toll unter die Arme gegriffen haben, die interessiert nachfragen und für unseren Jannis beten.

Jubiläen

Im Sommer sind Doro und ich bereits 10 Jahre in (der Region) Pforzheim. Alles begann mit einem Jahrespraktikum nach meiner theologischen Ausbildung in der GeGo Büchenbronn. Dann fing ich nochmals mit einem Studium an der FH Pforzheim an. Und irgendwie sind wir hier hängengeblieben. Pforzheim hat nie mein Herz erobert und wir unternahmen einige Anstrenungen ins Rheinland umzusiedeln. Aber „es hatte nich sollen sein“, wie Andreas Brehme nach dem verlorenen EM-Endspiel 1992 gegen Dänemark sinnierte. Mittlerweile sind hier unsere Helden geboren.Wir haben eine tolle Gemeinde. Ich habe einen super Job. Hier sind unsere Freunde und Bekannten. Manchmal vermissen wir aus organisatorischen Gründen die Oma und den Opa für unsere Jungs. Aber wir haben uns entschlossen, uns hier richtig niederzulassen. Seit einem Jahr wohnen wir in unserem Eigenheim in Niefern.

2006 – ein ziemlich intensives Jahr

Sitze mit meinem Notebook auf meiner neuen Ledercouch in meinem neuen Haus und zieh mir mit Johnnys alten Kopfhörer die neue Gabriel & Dresden rein, die mir Doro unter unseren wohl geschmückten Weihnachtsbaum gelegt hat.

Wenn ich auf 2006 zurückblicke gibt es zwei Zustände, die mir einfallen:

Zufriedenheit

Doro und ich könnten das Jahr auch unter das Motto „Jahr der Innovationen“ stellen. Zunächst sei hier unser Bennet genannt, der nicht mehr wegzudenken ist und vor ein paar Wochen seinen ersten Geburtstag gefeiert hat. Mann, bin ich Gott für diesen süßen Kerl dankbar. Ende April sind wir dann ins neu errichtete Eigenheim nach Niefern gezogen. Und dann habe ich seit einem Jahr einen neuen Job, der mir so richtig Spaß macht und auch Perspektive bietet.

Yeah, Doro, wir haben 2006 gepackt! Weißt du noch, wie wir vor 12 Monaten gesagt haben „wenn wir erst einmal das nächste Jahr geschafft haben! …“ Baby, ich find, wir haben das riesig gemeistert. Du bist so unglaublich stark, diszipliniert und optimistisch. Und wenn ich dich mit unseren Kerlen sehe, dann habe ich mir schon die eine und andere Träne weggewischt.

Erschöpfung

Die Siege haben aber auch ihren Preis. Ich fühl mich einfach nur erschöpft. Zwischendurch, und das war ja hier auch einige Male zu lesen, hat mich diese ganze Hausgeschichte ganz gewaltig angepisst. Auch heute frage ich mich hin und wieder, ob der ganze Einsatz gerechtfertigt ist. Vor allem, weil es auch im nächsten Jahr noch genug zu erledigen gibt.

Ein zweites Kind stellt das bisherige Familienleben noch einmal gehörig unter Druck. Haso hat mal in einem persönlichen Gespräch gesagt, dass jedes weitere Kind nicht mehr so viel Aufwand wie das zuvor geborene darstellt. Ich kann das nicht ganz unterstreichen. Das ältere Kind wird zwar auf der einen Seite „pflegeleichter“, konfrontiert dich aber auch weiterhin mit neuen pädagogischen Herausforderungen, die zunehmend ein hell waches Hirn voraussetzen („warum ist das so?“, das theologische, philosophische und intellektuelle Dimensionen einnimmt). Und das zweite Kind benötigt noch einmal die volle Grundversorgung Tag und Nacht. Die Nächte sind unterbrochen, die Morgende beginnen um sechs Uhr und wenn alles Rund läuft, schlafen die zwei Herren zur Tagesschau. Danach wird der Haushalt noch ein wenig auf Vordermann gebracht und der wichtigste Papierkram erledigt. Mal so relaxt ins Kino oder mit Freunden ein Bierchen trinken gehen ist nicht mehr drin bzw. man hat einfach keinen Bock mehr drauf.

Und jobmäßig versuch ich auch Gas zu geben. Will weiterkommen, meine Chance nutzen und eine saubere Arbeit abliefern. Manchmal kommen Projekte in eine Phase, da wird es dann auch mal stressiger. Von wegen „nine to five“.

All das zu handlen fällt mir nicht immer einfach. Aber ich hab’s gepackt. Und deshalb bin ich zufrieden. Vor allem bin ich dankbar. Meinen Chefs und Kollegen für einen geilen Job. Meiner Doro, mit der ich diese tolle Familie haben darf. Und meinem Gott, durch dessen Gnade ich bin, was ich bin. Und ich definiere mich primär als ein geliebtes Kind Gottes.

Freunde, Gott mit euch! Auch ihr habt eure Herausforderung zu meistern. Dazu Gottes Kraft und Durchblick! Und vor allem wünsche ich euch, dass jeder auf seine Art und Weise spürt, dass Gott ihn liebt.

Für George Schüle – Kung Fu Casting

Habe von Kollege Grischa mal wieder eine heiße Video-Empfehlung erhalten. Ich widme diesen Post George Schüle. ;-)

Freche Sprüche

Heute hatten wir Familie Schüle im Haus. Es ist immer schön, sich mit netten Freunden und alten Wegbegleitern zu treffen. Unsere Kids hatten natürlich auch was zu sagen. Hier die frechsten Sprüche von Jannis und Joela:

Wir gehen spazieren und kommen an einem Schweinestall eines Bauernhofs vorbei. Da fragt mich doch Joela rotzfrech:

George, hast du einen Pups gelassen?

Jannis hat die Familienehre wieder hergestellt, in dem er die von Siggi hergestellte Mangoldtorte wie folgt kommentiert:

Igitt!

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