Archive for Januar, 2007

Richtig geile Kisten

… gibt es hier zu sehen:

Wordpress Themes

Für alle, die sich Gedanken über einen Tapetenwechsel machen, sei der Beitrag 80 Wordpress Themes auf dem Dr. Web Weblog empfohlen.

Platini gedopt: Wahl ungültig!

Da lächelt er noch: Blatter-Ziehsohn mit Urinprobe

Da lächelt er noch: Blatter-Ziehsohn mit Urinprobe

Kesse Sprüche

Mal wieder ein paar kesse Sprüche Marke Jannis gefällig?

Szene 1:

Wenn der junge Herr keine Lust hat, über eine Frage nachzudenken, geht das wie folgt ab:

Eltern: Jannis, was habt ihr denn heute im Kindergarten gemacht?

Jannis: Ich weiß nicht mehr?

Eltern: Komm, erzähl schon. Was habt ihr so unternommen?

Jannis: Das weiß nur Gott.

Szene 2:

Jannis ist so ein erlebnisorientierter Typ und versucht es deshalb manchmal zu lang mit dem Pipi-Anhalten. Nun ja, das ist nicht weiter schlimm. Aber nun gibt es hin und wieder mal ein paar “trockene” Tage.

Verwunderte Eltern: Wow, Jannis, was ist denn passiert? Das klappt ja prima!

Jannis: Mama, ich habe mich einfach verändert.

Szene 3:

In meiner Firma gibt es drei Geschäftsführer, von denen Jannis bereits zwei kennengelernt hat. Ich habe ihm erklärt, dass einer der Zweien für mich verantwortlich ist und mich mit Aufgaben versorgt. Eines morgens breche ich zur Arbeit auf:

Jannis: Papa, wenn du fährst, grüß die Mama.

Papa: Aber du bleibst doch bei der Mama. Ich fahre zur Arbeit.

Jannis: Dann grüß deinen Chef. Aber den, der mehr zu sagen hat.

Was ich (nicht) vermisse …

Ende 2006 hatte ich ein sog. Jahresmitarbeitergespräch mit meinen Chefs. Das hilft beiden Seiten. Einerseits kann ich meine Eindrücke vom vergangenen Jahr schildern und erklären, was ich mir für die Zukunft vornehmen möchte. Andererseits erhalte ich eine Bewertung und ein Feedback zu meiner Arbeit und Person.

Danach musste ich an meine alte Ex-Kollegen denken, die im pastoralen Dienst stehen. Denn genau diese Gespräche können sie nicht führen. Vielleicht gibt es ein paar wenige Ausnahmen, die es geschafft haben, sich in der eigenen Gemeinde konstruktive Rückmeldungen einzuholen. Einige Pastoren steht sicherlich einen Mentor zur Seite. Aber der kann dann meistens dann doch nicht das “Tagesgeschäft” beurteilen und lebt nur von den Infos, mit dem ich ihn füttere.

Solche Gespräche haben mir früher gefehlt. Und mein Herz ist bei meinen Freunden, die irgendwo auf einsamen Posten stehen und sich selbst stark reden müssen. Vielleicht projeziere ich jetzt ein wenig zu viel. Aber ich bin einfach ein Mensch, der hin und wieder mal einen Schulterklopfer und “Gut so!” braucht.

Bei dieser Gelegenheit musste ich darüber nachdenken, was ich im nachhinein an meinem alten Job positiv und negativ betrachte:

Was ich vermisse

  • Als Pastor war ich extrem flexibel. Arbeiten konnten individuell terminiert werden. So kann man sich für das eine und andere Familienevent spontan Zeit nehmen. Aber der Segen kann auch sehr schnell zum Fluch werden, wenn man eine gewisse Diszilin vermissen lässt.
  • Ich hatte wesentlich mehr Zeit zum Bibellesen, Beten, und Meditieren. Als Pastor in der Gegenwart hätte ich auch wesentlich mehr Zeit mich in der Blogszene zu etablieren.
  • Manchmal vermisse ich das “Helper’s high”-Gehühl.
  • Die Gemeindearbeit in unserem (ehemaligen) hochmotivierten Jugendteam fehlt mir.
  • Heute habe ich keine überregionalen und überkonfessionellen Meetings mehr. Das treffen mit anderen Pastoren war doch irgendwie faszinierend. Ich hatte das Gefühl, voll in der christlichen Szene zu sein.

Was ich nicht vermisse

  • Das Gefühl, in gewisser Weise als Chef angesehen zu werden, zu dem man eine gewisse Distanz einhält.
  • Perspektivenlosigkeit in Sachen Gehaltsentwicklung und generell ein knappes Einkommen (zumindest in dem freikirchlichen Kontext, in dem ich mich aufgehalten hätte).
  • Damit verbunden dann auch die Neider unter Kollegen, wenn beispielsweise in einer Gemeinde ist, die vielleicht 500 EUR mehr zahlen kann als die andere. Oder der anzutreffende Neid, wenn man mit dem Geld von den Eltern auf einem sehr lukrativen Grunstück, das man zuvor recht günstig von der Gemeinde in bester Lage erworben hat, ein Eigenheim errichten kann.
  • Einzelbüro (ich gehe viel lieber in die Firma und arbeite mit meinen Kollegen)
  • Ungeregeltes Leben und asoziale Arbeitszeiten.
  • Die Vorbereitung auf Predigten oder auf Sachen, die verpflichtend sind, aber mit denen man sich nicht identifizieren kann.
  • Eine Person zu sein, zu der man aufschaut.

Nun ja, mir würde noch sehr viel zu “Was ich nicht vermisse” einfallen. Das ganze soll ja auch nicht wertend sein und sollte nur mal eine spontane, subjektive Sicht sein, die ich mir nach dem o.g. Anlass gemacht habe.

Was nun, Herr Beckenbauer?

Herrlich, was Schmidt und Dittrich vor Weihnachten produziert haben …

Teil 1

Teil 2