Archive for März, 2007

Kosheen – Overkill aus Damage

Auch das dritte Album Damage von Kosheen gefällt mir. Für viele auf Dauer etwas monoton, für mich ein Genuss. Hier die aktuelle Single Overkill aus Damage:

“Geil” und “cool”

Doro:

Jannis, du sagst ja jetzt immer “geil”.

Jannis:

Ja! “Geil” ist ja “cool” auf englisch.

Beatboxing flute

Eigentlich halte ich Querflüte für ein seelenloses Instrument. Aber was Greg da fabriziert ist erste Sahne …

Kommerzielle Predigt-Downloads

Vor mehr als einem Jahr habe ich den Post „Gefundenen Fressen“ verfasst. Wie ihr nachlesen könnt, hab ich mich ein wenig über „kommerzielle“ Predigt-Downloads aufgeregt und einen Aufruf gestartet, mir frei verfügbare Predigt-Quellen mitzuteilen.

Heute habe ich zu diesem Eintrag einen weiteren Kommentar erhalten. Uwe Dahlke himself meldet sich zu Wort. Weil sein (kritischer) Beitrag interessant und diskussionswürdig erscheint, habe ich mich entschlossen, diesen an dieser Stelle zu veröffentlichen und gebe den Gedankenaustausch zu diesem Thema frei … ;-)

Hallo Georg,
es ist einfach andere anzuklagen, das sie ihre Predigten zum Teil verkaufen.
Die Produktion oder das Hosting von Audiomedien kostet Geld und nach der Bibel ist der Arbeiter seines Lohnes wert!!! Und dem Ochsen der drischt soll man das Maul nicht verbinden!

Viele Christen haben nur eine Nulltarif & “Abgreifermentalität”!

Alles muss zum Nulltarif sein und soll ja nichts kosten. Oft ist es so auch mit der Nachfolge solcher Leute, sie darf nichts kosten!

Ich frage mich ob Du oder andere jemals einen der Gratis mp3 Services (den wir auch machen) finanziell unterstützt hast?
Oder auch nur abgreifst was eben geht!
Ich bin auch gegen radikal Vermarktung des Wortes, wie es manche machen, z.B die CD für 5 Euro etc. Aber es ist legitim auch die Kosten zu decken . . . und da kann man nicht sagen: Hey liebe Gemeinde “X” zahl mal brav für die anderen mit!

GEIZ ist eben nicht GEIL!

Hallo Uwe, erst einmal Danke für deinen Kommentar, der mit einer Brise Polemik versehen ist („Viele Christen haben NUR eine Nulltarif- und Abgreifermentalität!“, „ALLES muss zum Nulltarif sein und soll ja nichts kosten.“, „Ich frag mich, ob du … jemals einen der Gratis MP3 Services finanziell unterstützt hast? … Oder auch nur abgreifst …“).

Zunächst einmal will ich klar stellen, dass ich „All for free“ nicht gefordert habe. Mir ging es speziell um das MP3-Angebot. Und darum soll es jetzt auch gehen (und sicherlich erwartest du an dieser Stelle auch keine Rechtfertigung für dein Infragestellen).

Früher hatte ich mal ein Predigt-Abo von Wolhard Margis. Das war noch in Zeiten der guten alten „Kassette“. Monat für Monat bekam ich mein Päckchen mit zahlreichen Tapes. Den Preis für diesen Service fand ich damals zwar auch nicht gerade billig, aber angemessen und nachvollziehbar, weil Material- und Versandkosten entstehen und zuvor das nötige Equipment zur Vervielfältigung angeschafft werden musste.

Im Gegensatz dazu sehe ich heute den MP3-Mitschnitt als „Abfallprodukt“, denn die Gerätschaft steht ohnehin zur Verfügung. Das einzige, das wirklich Kohle kostet, sind die evtl. anfallenden Providerkosten. Und auch hier muss festgehalten werden, dass die Kosten für den Internetauftritt der Gemeinde auch ohne MP3-Angebot entstehen. Gemeinde muss sich also maximal auf erhöhte Traffickosten einstellen, die ich dann doch mal für sehr überschaubar halte.
Und aus diesem Grund erachte ich kommerzielle Predigt-Downloads als unangebracht, weil meiner Ansicht nach durch die Einnahmen dann andere Dinge finanziert werden. Demnach bin ich auch der Meinung, dass hier „Der Arbeiter ist seines Lohnes wert“ nicht herhalten kann.

Mal ein wenig überspitzt: Worin soll das Enden, wenn wir bereits an dieser Stelle argumentieren „Dem Ochsen, der drischt, soll nicht das Maul verbunden werden“. Sorry, Leute, aber all die Leute ohne Preditgt-Abo verlassen jetzt bitte den Gottesdienst, denn nach einer kleinen Kaffee-Pause startet die exklusive Predigt, die es übrigens bei einem Premium-Abo auch anschließend als MP3 zum Download gibt.

Ach ja, wenn du so große Bedenken bzgl. einer Abgreifermentalität hast, wäre es dann nicht an eurer Stelle konsequenter, auf freie Downloads zu verzichten. Warum stellt ihr diese denn gratis zur Verfügung?

Bin auf Reaktionen gespannt …

Wasser im Keller V

Eine never ending story. Seit gestern ist es mal wieder so weit. Ihr könnt nun wieder eure leeren Sprudelkisten bei mir vorbei bringen. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr darüber schreiben. Aber die Sache nervt so was von dermaßen, dass ich mich hier einfach mal auskotzen muss. Neige dazu, schlimme, ganz schlimme Worte vor mir her zu murmeln.

“Mach dich stark für starke Kinder”

So lautet die aktuelle Kampagne des Deutschen Caritasverbands, die ich an dieser Stelle unterstützen möchte. Das ist genau das Thema, was mich sozialpolitisch zur Zeit bewegt, eigentlich schon immer angesprochen hat.

Einige behaupten, jeder sei für seinen eigenen Werdegang verantwortlich. Ganz nach dem Motto “Mach was draus”. Aber ich teile diese Auffassung nicht. Ich denke, dass die Herkunft und der Kontext von Jugendlichen entscheidend ist. Ein Kleinkind sucht sich nicht Familie oder Stadtteil aus. Beides sind bekannte Größen für die Entwicklung eines Kindes. Und hier sehe ich schon sowas wie eine Benachteiligung. In dem Jahrbuch des Deutschen Caritasverbandes für 2007 heißt es:

Gewiss: die jungen Araber und Türken im Neukölln sind die verlorenen Kinder einer verlorenen Elterngeneration – heimatlos und entwurzelt bei uns. Aber das Problem reicht viel weiter. Eine große Zahl dieser Kinder und Jugendlichen kommt aus Milieus an den sozialen Rändern – und dies betrifft Einheimische ebenso wie Familien mit Migrationshintergrund -, die ihre Möglichkeiten von Anfang an minimieren. Sie sehen einer Zukunft in einer Gesellschaft entgegen, die ihnen kaum Chancen bereit hält, die sie oft nur als lästige Probleme und nicht als Zukunftspotenzial sieht, in das zu investieren sich lohnt, und die sie bisweilen am liebsten los wäre.

Ich will hier jetzt keine Ursachenforschung betreiben. Aber ich überlege mir, ob ich als “previligierter”, “gesegneter” und “Mann mit Perspektive” bei diesem Thema nicht auch eine Verantwortung habe, die über meine Sozialabgaben und Spenden hinausgehen müsste.

Nach meiner Ansicht gibt es zu viele “Verarschte”, die maximal einen “scheiß” Job in Aussicht haben, aber mindestens das Potenzial mitbringen, das ich an den Start gelegt habe. Vermutlich gibt es noch eine ganz fette “Wertschöpfungskraft” unter denen, die wir beschneiden, abstempeln und in Ghettos abdrängen. Es geht mir aber nicht um “Produktivität”, sondern darum, dass jeder seine Träume zeigen und entwickeln kann und die Chance eingeräumt bekommt, sie zu verwirklichen.

Superman

Spiderman

Fee

Batman

Juve vor (erkauftem) Aufstieg

Auf spiegel.de liest man:

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin hat einen wichtigen Schritt in Richtung Wiederaufstieg gemacht. Am 28. Spieltag der Serie B siegte der Zwangsabsteiger 5:1 gegen den Tabellenzehnten US Triestina. Überragender Mann war Rafaele Palladino, der drei Treffer erzielte (27., 45., 60.). Mauro Camoranesi (8.) und Walerij Bojinow (81.) trafen je einmal. Damit hat die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps neun Punkte Vorsprung zu einem Nichtaufstiegsplatz.

Na, wenn da mal alles mit rechten Dingen vor sich geht. Sehe schon die Titelzeile: “Juve hat sich den Aufstieg erkauft und muss in die vierte Liga”. Eine Woche später heißt es dann: “Der italienische Fußballverband gewährt Gnade vor Recht und lässt Juventus Turin nur in der dritte Liga starten.”

Wasser im Keller IV

Das Wasser hat ein paar Tage nach den heftigen Regenschauern aufgehört zu laufen. Mein Bauträger hat nun folgende Erklärung dafür gefunden: Unser Doppelhaushälften-Nachbar liegt mit seinem Haus ca. einen Meter höher als unser Haus. Entsprechend hat er die Grunstückgrenze mit L-Steinen versehen und das Grundstückniveau angehoben. Dieses Niveau liegt nun aber über der Abdichtung der beiden Häuser. Bei sehr starken Regengüssen soll nun Wasser in den 3cm Spalt laufen, der zwischen beiden Häusern ist.

Mein Bauträger, der übrigens auch das Haus unserer Nachbarn erbaut hat, behauptet nun, dass sich mein Nachbar falsch verhalten hat und entgegen der Planung das Grundstück über die Dichtung angehoben hat. Da er uns nun aber nicht “im Regen stehen lassen” wollte, hat er den “anfälligen” Spalt nachträglich abgedichtet.

Wenn das das Problem sein sollte, wäre das ja nun behoben. Nur ich habe den Verdacht, das die eigentliche Ursache noch “viel tiefer steckt” und “unten” etwas undicht ist. Warum sind die Wände nicht feucht, wenn dort über mehrere Meter Wasser hinunter fließt? YTONG-Stein saugt ja bekanntermaßen das Wasser wie ein Schwamm auf.

Am liebsten wäre es mir, es würde demnächst noch einmal eine richtig heftige Regenwoche über Niefern einbrechen. Nur um zu sehen, ob die ergriffene Maßnahme wirklich zieht. Wenn nicht, käme vermutlich richtig dicker Ärger auf uns zu. Denn dann hätten wir es vermutlich mit drückendem Wasser zu tun. Und da hat sich mein Bauträger schon rausgeredet, dass er dagegen nicht abdichten musste. Mein Freund Frank macht mir aber schon Mut und sagt, dass der Bauträger immer mit im Boot sitzt, weil er nach Werkvertrag ein einwandfreies Werk (oder wie er sich ausgedrückt hat) zur Verfügung stellen muss und den Laien nicht mit einem proforma Brief “Wir drücken Bedenken gegen die geplanten Baumaßnahmen aus – wenn wir aber binnen 5 Tagen nichts von Ihnen hören machen wir weiter wie geplant” abspeißen kann. Frank meinte auch, dass die Rechtsprechung sich sehr stark auf die Seite des Laien stellt.

Will ich mal hoffen und warte auf Regenunwetter …

Wasser im Keller III

Hier eine aktuelle Wasserstandsmeldung: Heute morgen habe ich 48 Liter Wasser aufgewischt. Am Abend waren es 60 Liter. Und es fließt weiter …

Wasser im Keller II

Gestern abend habe ich noch ca. zwei Eimer aufgewischt. Somit kam ich gestern auf ca. 75 Liter Wasser im Keller. Heute morgen waren es 36 Liter und heute abend 48 Liter Wasser, die ich entsorgt habe. Man könnte vermuten, dass der durchschnittliche Wassereintritt nachgelassen hat. Dem ist aber nicht so, da mittlerweile eine große Wassermenge durch die Tür zur Garage durch die Garage hindurch aus dem Garagentor hinausfließt.

Herr Kahl von Viva Haus wollte sich eigentlich bis Ende dieser Woche bei mir melden. Ich glaube kaum, dass er sich noch am Samstag bei mir meldet. Wenn sich am Montag nichts tut, werde ich andere Mitteln in Betracht ziehen.

Update 03.03.2007: Herr Penschuk (Bauleiter) von Viva Haus hat versucht, mich am Freitag telefonisch zu kontaktieren, jedoch keine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen. Ich erfuhr erst jetzt davon, da Doro mit den Kindern bei den Schwiegereltern ist und das Handy dabei hat. Eigentlich hatte ich klar kommuniziert, dass ich mobil nicht erreichbar bin. Dennoch deute ich das als positives Signal.

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