Kavkas Number One über Depeche Mode
Was wurde nicht alles im Vorfeld zu Kavkas Number One über Depeche Mode versprochen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, zumal ich gewisse Sympathien für Kavka hege. Da ich die Folge über U2 verpasst und die über Bon Jovi bewusst ausgelassen hatte konnte ich mir bisher noch kein Bild über das neue Format machen.
Mich sollten tolle Interviews erwarten. Geheime Interna sollten angesprochen werden.
Ein Urteil nach der Sendung fällt mir nicht schwer. Das war ganz schlechtes Fernsehen! Kavka muss echt Geldnöte haben, dass er seinen Namen dafür hergibt. Das war eine miese Arbeit einer dieser TV-Produktionsfirmen. Kavka war keine 10 Minuten zu sehen. Abgehackte Interviewsequenzen mit Martin Gore, Alan Wilder und Gareth Jones. Das Interview mit Daniel Miller wurde noch nicht einmal von Kavka geführt. Parallel wurde die Bandbiographie dargestellt, wobei m.E. nicht alles den Fakten entsprach. Dabei wurden einige positive wie auch negative Meilensteine zeitlich falsch einsortiert. Ganz schlechte Recherche! Alles dahingeplappert von einer dieser professionellen Fernsehstimme, die man auch morgen wieder bei “Pfuscher am Bau” auf VOX oder so zu hören bekommt.
Und dann diese blöden Zwischenkommentare von Inga Humpe und der deutschen DM-Pressesprecherin.
Kavka hat dabei auch keine gute Figur abgegeben und stellte den Herren Wilder und Gore die typischen Standardfragen.
Also aus meiner Sicht ein einziger Flop!
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